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Reisebericht zur Sommerakademie 2017

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Reisebericht zur Sommerakademie 2017

Die diesjährige Reise fand vom 2. bis 16. Juli statt. Die meisten Teilnehmer reisten von Frankfurt/M. nach St. Petersburg. Die ersten drei Tage blieb die Gruppe in Peterhof. Vormittags waren die Teilnehmer im Unterricht, nachmittags gab es Programm. Am Mittwochabend bereits erlebte die Gruppe den ersten Höhepunkt mit einer Aufführung des Balletts „Don Quichote“ im wunderschönen Michailowsky-Theater, in St. Petersburg, mit dem berühmten Tänzer Iwan Wassiljew, der von russischen jungen Zuschauern frenetisch gefeiert wurde.

Bereits am nächsten Morgen ging es sehr zeitig wieder auf die Reise mit dem Hochgeschwindigkeitszug Sapsan (=Falke) von St. Petersburg nach Moskau und von dort mit dem Schnellzug Lastotschka (=Schwalbe) nach Nischni Nowgorod. Die Züge waren sehr bequem und die Fahrten erfreulich kurzweilig, die Teilnehmer fanden sich in immer neuen Gruppierungen zusammen und hatten reichlich Gesprächsstoff. Untergebracht waren die Reisenden in einem 4-Sterne-Hotel. Die drei Tage vor Ort, in dieser Stadt, die an der Mündung des Flusses Oka in die Wolga, liegt, und die in der Sowjetunion über Jahrzehnte eine geschlossene Stadt war, und Gorki hieß, war das Programm besonders dicht. Der erste Tag dort führte mit einem eigens gemieteten Bus in die Kleinstadt Gorodetz, die einmal ein kleines, aber bedeutendes Handelszentrum war und die berühmt ist für das von ihren Einwohnern gefertigte Kunsthandwerk. Die Kleinstadt verfügt über an die 40 Museen von denen zwei besichtigt wurden. Besonders interessant war das Samowar-Museum, mit der wahrscheinlich größten Sammlung an Samowaren weltweit. In den nächsten beiden Tagen wurde ein Stadtrundgang unternommen, die Kreml-Anlage, sowie wunderschöne Kirchen besichtigt, außer dem eine Seilbahnfahrt und eine kleine Flusskreuzfahrt unternommen. Beim Besuch eines Museums wurde das Foto der Gruppe aufgenommen.

Nach der Rückreise am Montag, die mit den oben genannten Zügen in umgekehrter Reihenfolge stattfand, ging ab Dienstag wieder der „Alltag“ in Peterhof weiter. Vormittags Unterricht, dann Ausflüge nach St. Petersburg und Umgebung. Krönender Abschluß war die Abschlußfeier am Samstagnachmittag, die von den Mitgliedern des Partnervereines Dialogi auf einer Datscha ausgerichtet wurde. Die Gäste wurden überaus herzlich empfangen und reich bewirtet und es gab ein abwechslungsreiches, lustiges Unterhaltungsprogramm, das auch von den Akademiki mitgestaltet wurde. Eine rundum gelungene Reise!